Wir wollen
Verständnis wecken
Der Jagd einen Platz freihalten
Begreiflich machen, dass Jagd nützlich ist
Kenntnisse vermitteln
Signalisieren,
dass wir gute und vertrauens-würdige
Partner sind
 

 

 

 

 

 

 

Raubwildjagd

Liebe Jagdfreunde

Ich staune oft wie Jagdzeitschriften, viel Platz für lange und ausführliche Berichte über erlebte Jagden im Ausland verwenden. Wo bleiben eigentlich Berichte über eine der spannendsten Jagdart, der Passjagd. Ob Revier oder Patentjagd, bei der Passjagd kann aus dem vollen geschöpft werden. Für diese Jagd vor der Haustüre braucht es keinen internationalen Feuerwaffenpass, kein Flugticket oft nicht mal ein Fahrzeug, in vielen Revieren gehen die einheimischen Jäger sogar von zu Hause aus zu Fuss zum nahen Ansitz und erleben dort einmalige und spannende Jagd. Was es aber braucht ist, Passion, Ausdauer und Zeit, sich auch nach dem Schuss mit dem Wild noch zu beschäftigen, heisst abbalgen.

Wie spannenden diese Jagd ist, zeigen unsere drei Jungjäger im Anhang.

 

 

 
Wir haben einen treuen Jagdgefährten verloren

Am 18. November um
11 Uhr hat das Herz von Lasso aufgehört zu schlagen.14 Jahre hat
Lasso seinen Meister,
Martin von Känel bei jedem Reviergang begleitet. Zu jeder Tages- und Nachtzeit hat Lasso seinen Führer mit erfolgreichen Nachsuchen bei Wildunfällen an die verletzten Tiere geführt.

Kein Fuchs ist  Ihm ent-gangen, welcher nicht
sofort  zur  Strecke
gebracht wurde.

Weidmannsdank Lasso
wir werden dich in bester Erinnerung als ganz speziellen Jagdkamerad behalten.

Die Jagdgesellschaft Oberuster übernimmt per 1. Juni zwei Kandidaten in die zweijährige Ausbildung und Vorbereitung für die Jägerprüfung
Zwei unserer Treiber haben die Anwärterprüfung 2009 bestanden und werden nun in den kommend zwei Jahren im Revier Oberuster ausgebildet für die Praktische Jägerprüfung  

Die Jagdgesellschaft Oberuster übernimmt per 1. Juni 2009 zwei Jägerprüfungskandidaten und wird diese in den nächsten zwei Jahren nach einem von der Jagdgesellschaft Oberuster aufgestelltem Ausbildungsprogramm auf die Jägerprüfung vorbereiten. Mit der bestandenen Anwärterprüfung ist der Kandidat berechtigt in Begleitung eines Revierpächters, Abschüsse zu tätigen. In den zwei Jahren werden die Kandidaten in die täglichen anfallenden Arbeiten in unserem Jagdrevier eingeführt. Daneben ist es unsere Aufgabe, möglichst viel praktisches Wissen zu vermitteln, Verhalten auf der Jagd, Hundehaltung,  Hundeführung, Wildschaden und Wildschadenverhütungsmassnahmen, Wildunfälle, Formelles, Brauchtum, Wildbrethygiene  und Öffentlichkeitsarbeit. Bei der forstlichen Ausbildung werden die beiden von unserem Förster in verdankenswerter weise betreut.

Die Pächter der Jagdgesellschaft Oberuster wünschen den beiden Anwärter eine erfolgreiche Ausbildungszeit in unserem Revier, verbunden mit einem kräftigen Weidmannsheil

Jagdrevierversteigerung im Kanton Zürich 2009
Zurzeit  werden die 173 Jagdreviere im Kanton Zürich durch die Gemeinden neu versteigert für die nächste Acht-Jahres-Periode. Der Schätzungswert der Zürcher Reviere variiert zwischen 16 ( Schwerzenbach ) und 15'150 Franken (Feuerthalen – Kolhfirst)
 
Die Durchführung der Versteigerung und der Zuschlag
 
Steigerungsberechtigung
Von einer Bewerbergruppe ist nur ein Mitglied steigerungsberechtigt. Die übrigen Mitglieder der Bewerbergruppe müssen nicht anwesend sein. Falls nur eine Bewerbergruppe Interesse an einem Jagdrevier angemeldet hat, kann die Gemeinde auf eine Versteigerung verzichten und das Revier zum Schatzungswert verpachten.
 
Minimaler Revierpreis
Das Revier wird zu dem von der Revierschätzungskommission festgelegten Schätzungswert ausgerufen. Unter diesem Wert darf das Revier nicht vergeben werden. Die Angebote dürfen nicht mehr als 50% über dem geschätzten Revierwert liegen.
 
Steigerungsschritte
Die einzelnen Steigerungsschritte dürfen den Betrag von Fr. 200.- nicht überschreiten. Nach Erreichen des maximal möglichen Pachtzinses können alle an der Versteigerung teilnehmenden Bewerbergruppen ihr Angebot noch auf das Maximum erhöhen. Nach Abschluss der Versteigerung dürfen keine Angebote mehr berücksichtigt werden. Der Zuschlag erfolgt sofort nach Abschluss der Versteigerung.
 
Zuschlag
Der Gemeinderat schlägt die Pacht wie folgt zu (§ 7 JG):
Sofern sie hinreichende Gewähr bietet für einen weidgerechten Jagdbetrieb

- einer Bewerbergruppe mit dem Höchstangebot oder, sofern das Angebot angemessen ist, d.h. nicht mehr als 10 % unterhalb dem Höchstangebot liegt und sie hinreichende Gewähr bietet für einen weidgerechten Jagdbetrieb:

- der Bewerbergruppe mit dem zweithöchsten Angebot
- der bisherigen Jagdgesellschaft

- der Bewerbergruppe, deren Mitglieder mehrheitlich in der Gemeinde niedergelassen sind. Die Gemeinde ist innerhalb des gesetzlich gesteckten Rahmens frei, die geeignetste Bewerbergruppe auszuwählen.
 
Am 3. Februar hat der Stadtrat  Uster uns das Revier Oberuster für weitere 8 Jahre zugesprochen
 
Unsere Aufgaben und Ziele
 
Jägerinnen und Jäger müssen mehr können, als nur Wild erlegen! An uns Jägerinnen und Jäger werden besondere Anforderungen gestellt. Wir sind verantwortlich für einen geordneten Jagdbetrieb, die Erhaltung eines den landschaftlichen und waldwirtschaftlichen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestand mit Wildhege und Pflege zu sorgen. Diese Aufgaben sind wir auch in der neuen Pachtperiode bereit, nach bestem Wissen und Gewissen war zu nehmen.
 
Mit einem kräftigen Weidmannsdank an den Stadtrat Uster
Die Pächter der Jagdgesellschat Oberuster

Bitte Bild anklicken!
Wieder einmal eine späte, aber heftige Brunft!
Was wissen wir eigentlich über die Blattjagd?

Frank Heil: Ein Urgestein in Sachen Blattjagd, klärt uns über die Laute des Rehwildes auf

Der Erfolg bei der Brunftjagd auf Reh-böcke hängt nicht nur vom Blattinstrument und dem Können des Blattenden, sondern von vielen weiteren wägbaren und unwäg-baren Faktoren ab. Verschiedene biol-ogische und umwelt-bedingte Verhaltens-regeln des Wildes spielen ebenso hinein, wie das Niveau der vorhandenen jagd-praktischen Kennt-nisse sowie Fertigkeit des Jägers.
Fiepen:

Kontaktlaut, dient besonders der Verständigung zwischen Geiss und Kitz. In der Brunft lockt das weibliche Reh den Bock mit Fieplauten an und fordert ihn zum Treiben auf. Fieplaute sind einfache, einsilbige Laute. Hörweite: Kitzfiebton bis etwa
100 Meter, Schmalreh- und Geissfiepton bis 200 Meter.

Sprengfieplaut:

Wird von der getriebenen Geiss mit offenem Äser ausgestossen. Dieser Laut erregt die Eifersucht des suchenden Rehbocks in hohem Masse. Sprengfieplaute sind zweisilbige, mehr in die Länge gezogene und in der Tonhöhe auf der zweiten Silbe leicht abfallende Laute. Sie sind wesentlich lautstärker als Fieplaute.
Hörweite; bis etwa 300 Meter .

9. August schon sichtbar abgebrunftet treibt der Bock noch immer die Geiss.
Die Blattzeit beginnt –ein schöner Anblick.
Auch ein Fuchs kann plötzlich auf den Kitz-Angstruf zustehen.

Angstschrei:

Lautäusserung vorrangig des weiblichen Rehwildes in der Brunft. Es stellt die Steigerung des normalen Fiepens bis zur Lautstärke des Klagens dar. Wird von der noch nicht voll brunftigen Geiss ausgestossen, wenn sie vom Bock unsanft und hart bedrängt wird. Aber auch der Bock schreit, wenn er von einem Rivalen abgekämpft, geforkelt wird. Es handelt sich um einen Klaglaut ähnlich schrillen Ton in gleichbleibender Höhe und mit starkem vibrieren, Hörweite: bis etwa 500 Meter.

Gegen Ende der Brunft stehen auch die Kitze wieder bei der Geiss.

Kitz-Angstruf (Kitznotruf)

Einsilbiger, nur sehr selten leicht vibrierender Laut. Klingt wie «i». Hörweite: 300–400 Meter

Fotos: Heinz Bosshard

Eine Nacht lang im Einsatz zu Wildunfällen im Revier Oberuster
Dass ein Pächter in der gleichen Nacht an drei verschiedene Wildunfälle ausrücken muss ist schon speziell. Und dass alle drei Wildunfälle von den Fahrzeuglenkern nicht gemeldet wurden ist unverständlich und strafbar.
Dass alle drei Wildunfälle auf Strecken erfolgten mit funktionierenden Wildwarner überrascht uns. Die Bilder zeigen einmal mehr, welche Aufgaben die Jägerschaft über das ganze Jahr im 24 Stundenbetrieb zu übernehmen hat für einen funktionierenden Jagdbetrieb
Die Bilanz vom 30. April – 5. Mai 08
30.04.2008 Rehgeiss mit zwei ungeborenen Kitze  Ruetschberg 3 Tiere
01.05.2008 Rehgeiss mit drei ungeborenen Kitze  Ottenhausen 4 Tiere
02.05.2008 Wildschwein Aathal (22.00 Uhr) 1 Tier
02.05.2008 Rehgeiss mit zwei ungeborenen Kitze  Ottenhausen (22.30 Uhr) 1 Tier
02.05.2008 Feldhase Ottenhausen (22.30 Uhr) 1 Tier
05.05.2008 Rehgeiss mit zwei ungeborenen Kitze  Ruetschberg 3 Tiere
Gemeinsam 170 Pflanzenarten pflanzen und schützen!
Der Waldbesitzer kontrolliert nochmals seine Jungpflanzen.
Unser Förster hilft selbst mit  (Weidmannsdank).
Immer wieder müssen Pflanzen neu gesetzt und geschützt werden. So haben am vergangenen Wochenende Wald- besitzer, Forstangestellten und die Jagdgesellschaft gemeinsam 170 Pflanzen gesetzt und «eingepackt». Nur wenn alle am gleichen Strick ziehen, können wir Menschen Flora und Fauna artgerecht versorgen.
Die Jagdpächter versuchen Ihr bestes zu geben.
Selbst der Treiberchef und die Forstleute sind aktiv.
Jeder hat seine Aufgabe.
Auch die Frauen unterstützen uns.
Und wie fertigen wir
nun aus dem flachen Material einen viereckigen Korb?
Soo!
Das Gemeinschaftswerk steht.
Der Aser ist bereit.
Nach getaner Arbeit.
Weidmannsdank allen Helfer vom 5. April 2008
Weniger Wildunfälle mit Wildwarngeräten (bitte Bild links anklicken)
Übersicht der Strecken mit montierten Wildwarngeräten
im Revier Oberuster (bitte Bild rechts anklicken)
Gefahr für den Menschen wächst
Fuchsbandwurm: Bezirke Horgen und Meilen sind Testgebiete im Kampf gegen den Parasiten

Mit Ködern testet das Institut für Parasitologie, wie sich auch in den Bezirken Horgen und Meilen der
Fuchsbandwurm bekämpfen lässt

Deshalb untersucht nun die Universität Zürich in Regionen mit grossen Fuchspopulationen wie eben die Bezirke Meilen und Horgen, wie sich der Fuchsbandwurm in Wohngebieten mit möglichst geringem Aufwand auf engem Raum gezielt bekämpfen lässt. Geringer Aufwand bedeutet, den Füchsen den Impfstoff mittels Köder zu verabreichen, statt ihnen diesen zu injizieren. Dazu verteilen ab diesem Monat in den oben erwähnten Gebieten ausgewählte und hierfür geschulte Personen pro Quadratkilometer monatlich rund 50 Köder an Orten, wo sich vermehrt Füchse bewegen. Voraussichtlich Ende 2009 erwartet das Institut, die Resultate des Versuchs vorzulegen.

Köder sind ungefährlich
Die Köder sind an sich ähnlich den gegen die Tollwut eingesetzten und enthalten keine für den Menschen und Haustiere problematische Substanzen - selbst Überdosen des verwendeten Medikaments Praziquantel führen zu keinen ernsthaften Problemen. Die Köder sind ockerfarben, sind etwa 16g schwer und quadratisch, dies mit einer Dicke von 1,5cm und einem Durchmesser von 4cm, wobei sie für die Menschen sehr unangenehm riechen. Sollte ein Fuchs eine grössere Menge solcher Köder fressen, löst dies höchstens Erbrechen oder Durchfall aus.
Übrigens dürfen einzig autorisierte Personen und Institutionen solche Köder für Wildtiere auslegen - und auch nur im Rahmen dieses kontrollierten, wissenschaftlichen Versuchs. Die Feldarbeiten, die äusserst intensiv sind, führt das Institut für Parasitologie zusammen mit dem Team der Wald- und Naturpflege Sihlwald durch.

Der Mensch ist mitschuldig
Tatsächlich haben in den Regionen die Fuchspopulationen stark zugenommen; heute leben in den Wäldern auf beiden Seiten des Sees Hunderte Füchse. Doch wie viele das wirklich sind, ist eigentlich für ihr vermehrtes Auftauchen in Wohngebieten eher unwichtig. Der Grund dafür ist das Fehlverhalten des Menschen: Kehrichtsäcke, gefüllt mit Speiseresten, und angebissene Hot-dogs, die den Strassenrand säumen, bieten dem Fuchs einen reicher gedeckten Tisch als früher. Das ist das eine, das andere, dass immer mehr Biotope, Grünflächen und Magerwiesen in den Wohnzonen entstehen und diese Wildtiere wie den Fuchs anlocken.

Rolf Haecky

Wenn Füchse in Wohngebieten umherstreifen, steigt die Gefahr, dass Menschen sich mit Fuchsbandwurm infizieren. (zvg)
 
Immer öfter streifen Füchse in den Bezirken Horgen und Meilen durch die Wohngebiete - damit nimmt in diesen Gebieten für die Menschen die Gefahr zu, sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren, der sich im Dünndarm der Füchse, aber auch der Hunde einnistet und der die Leber der infizierten Menschen schwer schädigen kann. Daher geht der Bund jetzt gezielt gegen den Parasiten vor, obwohl das Risiko einer Infektion für Menschen nach wie vor tief ist, wenn auch wachsend.
Sind im Alpenraum etwa zehn Prozent der Füchse befallen, so tragen in den Voralpen, im Jura, Mittelland und auch in den hiesigen Gegenden zwischen 30 bis über 60% der Tiere diesen Parasiten in sich.
Nun ist das Wildschwein auch im Revier Oberuster zum Standwild geworden!

Bereits werden Kartoffel und Maisäcker mit einem Elektrozaun geschützt.

Seit den 1970er Jahren haben sich die Wildschweinbestände in den meisten europäischen Ländern stark vermehrt und ausgebreitet. Insbesondere in der Schweiz ist diese Ausbreitung und damit die Bestandeszunahme bei weitem noch nicht abgeschlossen.

So faszinierend das Wildschwein als Tierart und Jagdwild ist, so gross ist auch das Konfliktpotential mit der Landwirtschaft. Um der Zunahme der Wildschweinbestände zu begegnen und die Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen auf einem tragbaren Mass zu halten, hat bislang jeder betroffene Kanton versucht, seine eigene Lösung zu finden. Obwohl im Detail unterschiedlich, stützen sich die jeweiligen Strategien überall auf drei Hauptpfeiler, nämlich:

• Die jagdliche Regulierung der Bestände.
• Die Schadenverhütenden Massnahmen im Agrarland.
• Die angemessene Vergütung entstandener Schäden.

Dennoch nehmen sowohl die Wildschweinbestände, gemessen an der steigenden Jagdstrecken, als auch die Entschädigungssummen landesweit nach wie vor zu.
Mit der Idee, den Kantonen, den Jägern und Bauern sinnvolle Empfehlungen und erprobte Massnahmen für die wirksame Regulierung und die Schadenverhütung zur

Verfügung zu stellen, hat das BUWAL auf nationaler Ebene eine Arbeitsgruppe einberufen, in der Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Kantonen und aus den Bereichen der Landwirtschaft, der Jagd und der Wildtierbiologie mitwirkten. In diesem Gremium wurden zunächst möglichst aktuelle Erfahrungen und Untersuchungen über das Wildschwein gesammelt und zusammengefasst. Im Anschluss daran wurde die vorliegende Praxishilfe erarbeitet unter:

www.wildschwein-sanglier.ch

Leinenzwang ist der falsche Weg?

Nach 40 jähriger Tätigkeit im Revier Oberuster als Wildhüter und Führer von Jagdgebrauchshunden, bin ich persönlich gegen einen Leinenzwang.

Die grosse Mehrheit der Hundehalter in unserem Revier führt ihren Hund verantwortungsbewusst, weiss wann, wo und zu welchem Zeitpunkt der Hund an der Leine geführt werden muss. Mit dem Leinenzwang werden auch die wenigen unverbesserlichen Hundehalter ihr Verhalten nicht ändern, siehe Leinenzwang am Pfäffikersee.

Wenn uns Wildhütern noch die Kontrolle des Leinenzwangs auferlegt wird, sind erneute Konflikte zwischen Jagd und Hundehalter vorprogrammiert.

Für mich gibt es nur den gemeinsamen Weg, ohne zusätzliche Gesetze und Bestimmungen. Ich arbeite seit Jahren bei den jährlichen Erziehungskursen im Hundesport Uster mit und zeige den Hundhaltern in einer ausführlichen Präsentation inkl. Videos, das Verhalten von Hund und Mensch bei einem Zusammentreffen in verschiedenen Situationen mit den Wildtieren, insbesondere im Wald. Mit den Ausbildern vom Hundesport und ihren eigenen Hunden führe ich zusammen mit unseren Jagdgebrauchshunden periodisch Reviergänge durch um das Verhaltenen der Hunde auf frischen Spur

en und Fährten zu beobachten, auch beim Anblick von Wild. Dabei können wir immer wieder feststellen wie unterschiedlich sich die so genannten Nicht-Jagdhunde verhalten beim Anblick von Wild oder beim Überqueren einer frischen Rehfährte. Einige arbeiten nur mit der Nase, andere nur auf Sicht. Darum gilt es immer wieder: Lass den Hund nicht aus den Augen!

Die gute Sozialisation und Erziehung des Hundes sind Grundvoraussetzungen für ein konfliktfreies Nebeneinander in der freien Natur. Bekanntermassen wird der sozialverträgliche und gut erzogene Hund nicht geboren, er wird sehr weitgehend von uns gemacht. Schon bei der Anschaffung eines Hundes sollte sich der verantwortungsbewusste Hundehalter deshalb fragen, welche Möglichkeiten zur Haltung, Ausbildung und Beschäftigung er hat. Grösse und Anlagen des Hundes müssen zu Haus, Familie und Umgebung passen. Die gute Erziehung, die einzig zum sozialverträglichen Hund gegenüber Mensch und Artgenossen führt, sollte selbstverständlich sein und bereits mit dem Besuch der Welpenschule beginnen, da sonst entscheidende Prägungsphasen unwiederbringlich ungenutzt bleiben. Gerade triebstarke Hunde gehören rechtzeitig in qualifizierte Hände, denn nur fachlich ausgebildete Hundeausbilder können dem Halter sehr wertvolle Unterstützung leisten, insbesondere dem Erstlingsführer und ihm die am natürlichen Verhalten des Hundes orientierten Erziehungsmethoden vermitteln. Hierzu gehört das Heranführen des Hundes an die immer wiederkehrenden Umweltsituationen wie Verkehrslärm, Begegnungen mit Menschen und Menschengruppen, Joggern und Biker ebenso wie mit anderen Hunden, Wild- und Nutztieren. Nur so lernt der Hund, damit gelassen umzugehen. Gleichzeitig wird er dazu gebracht, unabhängig von diesen äusseren Einflüssen das Signal seines Hundeführers sicher zu beachten und zu befolgen

Mit Weidmannsgruss Heinz Bosshard Wildhüter
www.jagd-zuercheroberland.ch

Auch für die im Revier Oberuster heimisch gewordenen Wildschweine gibt es kein durchkommen im Aathal.  Am 16. März war es bereits der 5 Wildunfall mit einem Wildschwein. Bis anhin waren es immer jüngere Keiler die dem Strassenverkehr zum Opfer gefallen sind. Erstmals ist nun eine tragende Bache (6 Frischlinge ) überfahren worden. Dabei sind auf einen Schlag 7 Wildschweine aus der Wildbahn genommen worden. Auch für die Wildhüter der Jagdgesellschaft Oberuster, die über das ganze Jahr Tag und Nacht an bis zu 50 Wildunfälle ausrücken gehen solche Anblicke und Arbeiten unter die Haut.
Feldhasenzählung Revier Oberuster Frühling 2005
Die Jagdgesellschaft Oberuster bejagt den Feldhasen seit Jahren nicht mehr.

Wir stellen eine erfreuliche Zunahme der Bestände fest.

Wo die Feldhasen sich in der diesjäh- rigen Frühlings-zählung aufgehalten haben, zeigt diese Karte (bitte anklicken)
Zu den gesichteten Feldhasen bei den Frühlingszählungen mit dem Scheinwerfer, wird noch eine Dunkelziffer von 20% dazu gerechnet, so entsteht der gesamte Feldhasenbestand.